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‚Heimat…? Wenn ich das Wort jetzt höre kommt mir Mazedonien in den Sinn. Aber ich lebe viel lieber hier als dort. Also ich habe mich hier daran gewöhnt. Ich könnte einfach nie dorthin gehen, um für immer dort zu leben. Das ganze Leben ist dort anders. Dort hat es auch viel ärmere Leute. Zum Beispiel, wenn es hier arme Leute gibt, arme Familien, denen wird entweder vom Sozialdienst geholfen, oder sonst von wem. Aber dort wird niemandem geholfen. Die bleiben arm, oder verhungern, oder sonst irgendwie...’Elmaze

«Pizza Bethlehem» überrascht durch positive Befunde aus einem brisanten Themenfeld. «Integration ist für diese jungen Frauen kein Problem, sie leben das einfach», sagt Bruno Moll. Für ihn zeigt sich an ihrem Beispiel, dass Integration keine Einbahnstrasse ist: «Es geht nicht darum, dass sich jemand anpasst, es geht vielmehr um eine Begegnung, aus der etwas Drittes, Neues, anderes entsteht. In Bethlehem wird deutlich, was viele in unserm Land noch nicht begriffen haben: dass die Schweiz längst schon ein multikulturelles Land ist.»
Der Bund

«Moll porträtiert in seinem unterhaltsamen Dokumentarfilm ein Frauenfussballteam in Bethlehem, einem im Westen von Bern gelegenen Quartier, in dem viele MigrantInnen leben. So besteht auch das Fussballteam aus Teenagern unterschiedlichster Herkunft, die alle hier geboren und aufgewachsen sind und die Schweiz als ihr Zuhause sehen. Liebevoll und mit grossem Respekt begleitet Moll die jungen Frauen, die unverkrampft über ihre Beziehung zur Schweiz reden, über die Schwierigkeit, eine Stelle zu finden, über ihren Traummann – und natürlich über den Fussball.»
Silvia Süss, Die WochenZeitung







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